Gasthof Gastagwirt

Schon im Jahre 1380 wurde dem Gastagwirt das „Schankrecht“ verliehen.

 

Eine Tradition, der sich auch die heutigen Wirtsleute Fritz und Anneliese Maislinger stark verpflichtet fühlen. „Traditionelle Wirtshausküche – modern aufbereitet“ lautet das Motto. Das „AMA-Gastro-Siegel“ unterstreicht den Wert der Regionalität. Zu den regionalen Lieferanten zählen die Mattigtaler Hofkäserei und Gasteiner Mineralwasser.

 

 

 

Gelebte Regionalität!

 

 

Schon seit nahezu 800 Jahre lebt man beim Gastagwirt das Zusammenspiel von Gast- und Landwirtschaft. War es früher um eine bessere (oder überhaupt eine) Versorgung mit Lebensmittel sicherzustellen, so liegt heutzutage der Fokus auf dem Thema Qualität.

 

 

War früher beinahe jedes Gasthaus mit einer eigenen Landwirtschaft ausgestattet, so haben sich heutzutage nur mehr einzelne Betriebe dieses Status erhalten. Wir beim Gastagwirt haben es Gott sei Dank geschafft, diese Symbiose zu erhalten.

 

 

Was heißt hier erhalten. Gerade jetzt sprüht dieser Geist förmlich. Noch nie war es für einen guten Wirt so wichtig aufzeigen zu können, wo seine Lebensmittel produziert werden. Zu viel wurde und wird geschummelt mit falschen Auszeichnungen und kaum nachvollziehbaren Gütesiegeln.

 

 

Um das für unsere Gäste noch transparenter und nachvollziehbarer zu machen, haben wir unseren Bio-Bauernhof völlig neu gestaltet. Der Bauernhof wurde unweit des Gasthofes ganz neu errichtet. Unter Berücksichtigung aller Bio-Haltungsnormen wurde in moderner Holzbauweise eine attraktive und tiergerechte Hofanlage errichtet. Selbstverständlich liegen die Tiere auf feinem Stroh und natürlich haben sie auch jederzeit Ausgang ins Freie. Auch wir verwenden für die Bewirtschaftung modernste Technik, aber wir versuchen immer den Lebensraum Boden so nachhaltig wie möglich zu bewirtschaften. Ich absolviere derzeit sogar eine intensive Ausbildung zum Bio-Bodenpraktiker.

 

 

Pinzgauer Ochsen

 

Wir halten immer 40 – 50 Pinzgauer Ochsen – eine vom Aussterben bedrohte heimische Rinderrasse. Bestes Futter und ein wirkliches Wohlfühlklima im Stall sorgen dafür, dass es unseren Tieren wirklich gut geht. Denn nur so reifen sie zur absoluten Spitzenqualität. Für einen sogenannten Profi-Mäster sind diese Tiere nicht rentabel genug, weil sie einfach deutlich langsamer wachsen, aber das ist garantiert nicht unsere Philosophie.

 

 

Fuchsschafe

 

Lustig schauen sie aus – diese kakaobraunen eher gedrungenen Schafe. Eine alte Landrasse, die leider auch nicht mehr so häufig anzutreffen ist. Wir haben sie noch – und das mit voller Überzeugung, weil wir auch hier nicht nur aufs Geld schauen, sonder auf die Qualität. Der Haubeneder Hans aus der Nachbargemeinde Hallwang züchtet sie für uns. Jedes Jahr eine stattliche Herde. Und im Frühling kommen sie dann zu uns auf die idyllischen Weidekoppeln am Eugenbach. Ein kleines Paradies ist das. Es lohnt sich wirklich dorthin einen Spaziergang zu machen. Es beruhigt definitiv das eigene Gemüt, wenn man einfach nur in aller Ruhe unseren Schafen beim Weiden zuschaut.

 

 

Mastschweine

 

Unser Schweinderl haben sicher auch die gleiche Bestimmung wie die meisten ihrer Artgenossen. Das wollen wir gar nicht beschönigen. Aber solange sie bei uns am Hof leben sollen sie es besonders gut haben. Die müssen nicht auf verdreckten Spaltenböden stehen und schlafen. Die haben eigene Liegekojen und einen permanenten Ausgang ins Freie, wo sie dann so richtig im Stroh wuzzeln können. Ja, der ganze Stall ist als Frischluftstall konzipiert. Modern und biologisch, denn auch unsere Schweinderln mögen es nicht wenn es stinkt.

 

Legehühner

 

Unsere Hühner haben es überhaupt am besten. Die ziehen quasi mit einem Campingmobil über unsere Wiesen. 220 motivierte Hühner sorgen täglich dafür, dass Sie bei uns nicht nur die besten Frühstückseier bekommen, sondern dass unter anderem auch in unserer Backstube die Kuchen besonders fein schmecken. Ein modernes „Hühnermobil“ haben wir dafür angeschafft. Das ist ein fahrbarer Hühnerstall, mit allem Komfort ausgestattet, der immer wieder umgestellt wird, damit die Hühner auch ja immer auf einer frischen grünen Wiese scharren und kratzen können. Da legen sie nicht ganz so viele Eier wie in einem Turbo-Stall, aber sie brauchen den Hühnern nur zuzuschauen und wissen, dass es den Tieren gut geht.

 

 

Betreuung der Tiere

 

Die Arbeit am Bauernhof ist uns wirklich wichtig. So wichtig, dass der Großteil der Arbeit auch vom Chef und der Familie selbst gemacht wird. Wir sind mit Leib’ und Seel’ Wirtsleute, aber im Herzen leben schon auch unsere Landwirtschaft. Nur wenn man beides wirklich kennt, dann auch die beste Symbiose schmieden. Und das heißt wiederum, den besten Nutzen für unsere Gäste heraus zu holen. Die Arbeit am Hof macht wirklich Spaß und ich denke wir sind hier absolut in den Fußstapfen unserer Vorfahren. Dem Gast nicht nur Herberge zu geben, wie es bei uns schon seit Jahrhunderten gemacht wird, sondern ihn auch nach bestem Wissen und Gewissen zu bewirten. Und ein gutes Gewissen hat man halt nur, wenn man die besten Lebensmittel anbieten kann.

 

 

Zukunft

 

Ich denke, dass es für einen Gast noch nie so schwierig war, herauszufinden wo man noch ein „Ehrliches“ Produkt aufgetischt bekommt. Zu sehr regieren die Profitgier und die Kurzsichtigkeit im Umgang mit unserer Natur und Umwelt. Wir denken und handeln hier anders. Wir möchten unseren Gästen zeigen wie schön es sein kann, wenn Genuss auch mit Ehrlichkeit einhergeht. Das ist ein Denken das beim Gastagwirt seit Generationen gepflegt wird und auch unsere Kinder stehen schon wieder voll hinter diesem Motto.

 

 

 

Gasthof Gastagwirt

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