Ausgezeichnet aufgetischt im Gnigler Kochtopf
Die Gemeinschaftsküche der GWS in Salzburg-Gnigl setzt auf regionale Lebensmittel und nachvollziehbare Herkunft. Am 29. Oktober 2026 überreichte Landwirtschaftskammer-Präsident Rupert Quehenberger die Herkunftstafel „Ausgezeichnet aufgetischt“. Am SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat nimmt die Küche bereits seit Jänner 2026 teil.
Im Gnigler Kochtopf werden täglich rund 300 Mahlzeiten frisch zubereitet. Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GWS versorgt die Gemeinschaftsküche auch Schulen und Unternehmen in der Umgebung mit Mittagessen. Küchenleiter Florian Hamminger und sein Team legen dabei Wert auf regionale Zutaten und eine abwechslungsreiche Verpflegung.
Regionale Herkunft sichtbar machen
Beim Lebensmitteleinkauf setzt die GWS darauf, den Anteil regionaler Produkte weiter zu erhöhen und deren Herkunft transparent zu machen. Die Teilnahme am SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat baut auf der Initiative „Gut zu wissen“ der Landwirtschaftskammer auf. Diese macht die Herkunft von Fleisch, Eiern, Milch und Milchprodukten nachvollziehbar.
Das SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat ergänzt diese Grundlage um festgelegte Salzburger Herkunftskriterien. Die Einhaltung der Anforderungen wird regelmäßig durch unabhängige Kontrollen überprüft. Die Herkunftstafel macht die Teilnahme für Gäste sichtbar.

Regionalität und Inklusion im Küchenalltag
Der Gnigler Kochtopf ist die hauseigene Betriebsküche der Geschützte Werkstätten – Integrative Betriebe Salzburg GmbH (GWS). Das Sozialunternehmen schafft Arbeitsplätze und berufliche Perspektiven für Menschen mit Behinderungen. Auch in der Küche arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen.
Einblicke in diesen Küchenalltag bietet das Genusstagebuch #66 von „Salzburg schmeckt“. Videoredakteurin Elisabeth Eisl hat das Team besucht und bei der Zubereitung der Mittagsmenüs mitgeholfen.

Bei der Übergabe der Herkunftstafel „Ausgezeichnet aufgetischt“ an den Gnigler Kochtopf, v. l.: LK-Präsident Rupert Quehenberger, GWS-Geschäftsführerin Astrid Lamprechter, Koch Florian Hamminger und Qualitätsmanagerin Monika Schreilechner.










