Genusstagebiuch 59_Holorganique

Genusstagebuch #59 - Zu Besuch im Holorganique auf Fort Kniepass

Heute verschlĂ€gt es mich in den Pinzgau – zu einem Ausflugsziel, das viele wohl auch vom Vorbeifahren kennen, weil es so auffĂ€llig ist: die grĂ¶ĂŸte Rutsche im Alpenraum startet von Fort Kniepass in Unken und landet direkt im Lokal bei Thomas Hollaus.

GerÀucherter Fisch vom Ennsmanngut in Unken

Auf Fort Kniepass, genauer gesagt im Holorganique, kochen wir heute auch, und zwar einen Flammkuchen aus rein regionalen Zutaten, die meisten kommen aus einem Umkreis von knapp 40km. Ein Produzent, bei dem Thomas regelmĂ€ĂŸig einkauft, ist das Ennsmanngut – gute drei Kilometer von Thomas KĂŒche entfernt. Hier gibt es frisch gerĂ€uchtere Forellen und Saiblinge, aus der eigenen Zucht, in frischem Quellwasser großgezogen. Familie Willberger rĂ€uchert die Fische ĂŒber Buchen- und Erlenholz aus dem eigenen Wald. Thomas Hollaus schĂ€tzt die QualitĂ€t, die er hier bekommt und verwendet den Fisch fĂŒr seine „Alpenflamme“, den regionalen Flammkuchen, den er im Restaurant anbietet.

Alle Zutaten kommen aus der Region

Den Teig dafĂŒr macht er natĂŒrlich selbst, mit einer Nudelmaschine. Regionales Mehl, Salzburger Natursalz und Wasser – das sind die einzigen Zutaten fĂŒr den Teig.

Darauf kommt eine mit Salz abgeschmeckte Topfencreme und regionales GemĂŒse vom Stechaubauern aus Saalfelden – und natĂŒrlich der gute RĂ€ucherfisch. RegionalitĂ€t ist fĂŒr Thomas Hollaus einer der wichtigsten Schwerpunkte in seiner KĂŒche – zurĂŒck zu den Wurzeln möchte er, das sei das Beste fĂŒr unseren Körper.

 

Besucherzentrum Fort Kniepass

Aus diesem Grund hat er hier mit Karin Buchart sogar ein Fermentationszentrum gegrĂŒndet, hier wird GemĂŒse fermentiert, Kombucha gebraut und Oxymel hergestellt. Die Besucherinnen und Besucher können hier in das alte und teilweise vergessene Wissen eintauchen und sich inspirieren lassen. Und fĂŒr die Kinder gibt es natĂŒrlich auch noch die Riesenrutsche und sogar einen Indoor-Spielplatz. Neben dem herrlichen Essen natĂŒrlich!

 

Der Flammkuchen ist recht schnell fertig – zwei Minuten im Rohr – dann kommt noch eingelegter Topinambur drauf und fertig ist der knackige und regionale Flammkuchen! Ein herrliches und buntes Gericht – ich kann nur sagen, es hat herrlich geschmeckt!

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