Nussdorfer Schrona

Regelmäßiger Jungbauernmarkt im nördlichen Flachgau

„Nußdorfer Schrona“: gute Lebensmittel von daheim

Mit naturbelassenen, hochwertigen Lebensmitteln aus unmittelbarer Umgebung schaffen acht Jungbauern(-Paare) und die Jägerschaft mit ihrer im Herbst 2016 gegründeten „Nußdorfer Schrona“ eine neue Plattform. An vier Terminen im Jahr gibt’s die Produkte aus hofeigenem Anbau, eigener Zucht und eigener Verarbeitung der Produzenten auf dem kleinen, feinen Markt im Nußdorfer Ortszentrum.

 

 

 

Von Heumilchprodukten über Fisch, Rind- und Schweinefleisch, Gemüse, Schafmilchprodukte, Hühnerfleisch, Wildbret, Eier, feine Essige und Hochprozentiges bis hin zu Spezialitäten aus Wildobst und Wildkräutern reicht das Angebot der Jungproduzenten. „Wir wollen mit der Nußdorfer Schrona die Vielfalt unserer Heimat zeigen. Viele Leute wissen oder wussten gar nicht genau, was es bei uns in Nußdorf eigentlich alles gibt. Bei der allerersten Schrona im September 2016 waren unsere Besucher ganz begeistert und wir waren zum Teil bereits nach 2 Stunden ausverkauft“, so Initiator Roman Grillneder vom Kastnergütl.

 

Regional und Saisonal ohne Kompromisse

Regionalität und Saisonalität sind bei den Nußdorfer Jungbauern keine leeren Trendbegriffe, sondern werden mit aller Konsequenz gelebt: „Bei uns gibt’s das, was es eben gerade jetzt und genau hier gibt. Es wird nichts zugekauft und wenn was aus ist, ist’s aus! Unsere Bio-Schafmilch, Joghurt und Frischkäse zum Beispiel, gibt’s durch den natürlichen Zyklus der Milchschafe und das gemeinsame Ablammen im Frühjahr, nur von März bis November“, so die Schaferlbauern Johanna und Martin Strasser vom Mesnerbauer.

 

 

 

„Vor allem Wildbret ist aufgrund der Schonzeit in den unterschiedlichen Jahreszeiten nicht immer gleichermaßen verfügbar. Im Sommer haben wir auf der Schrona andere Teile als im Herbst“, erklärt die Nußdorfer Jägerschaft. „Und bei Wildkräutern und -obst wechselt das natürliche Angebot auf Wald und Wiese fast jede Woche, da bleibt‘s spannend mit immer wieder andere Spezialitäten“, schwärmt Kräuterexpertin Michaela Schwarzbraun. Bei manchen Dingen ist allerdings nicht die Saisonalität die Hürde: „Meine Fische sind grundsätzlich über das ganze Jahr zu haben, auch im Winter. Die Herausforderung, wie die wenigsten Leute wissen, ist die sehr lange Wachstumszeit der Forellen von fast 3 Jahren bis sie überhaupt zu essen sind“, erzählt Manfred Zauner vom Kastnergütl. „Einzig meine hochprozentig ‚konservierte‘ Form von Obst unterliegt saisonalen Schwankungen nicht so stark. Meine Edelbrände und Apfel-Essige gibt’s so lange, bis alles ausgetrunken ist“, schmunzelt Hans-Peter Eder.

 

 

 

 

 

Achtsames Handwerk und viel Gefühl

 

“ Wie beim Gemüse und allen anderen Bereichen ist auch bei der Rinderzucht ist Handwerk und Gefühl gefragt – das fängt schon bei der Aufzucht der Jungtiere und der Pflege und Fütterung an. Außerdem zerlegen wir unser eigenes Fleisch in verschiedenste Schnitte, vom Filet bis zum Ragout und verarbeiten es auch selber zu Wurstspezialitäten“, erzählt Rinderbauer Erwin Voggenberger vom Gmeinergut.

 

 

 

 

 

Nachhaltig: Upcycling und Mehrweg

 

Neben dem eigentlichen Lebensmittel-Angebot steht bei der Nußdorfer Schrona aber auch bei allem ‚rundherum‘ der ökologische Gedanke im Vordergrund. „Wir beschäftigen uns bewusst mit dem Thema Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit im Umgang mit unserer Natur und Umwelt. Gleichzeitig hatten wir die Vorstellung, dass unser Markt auch optisch nach außen attraktiv aussehen soll. Ein Wiederspruch? Im Gegenteil! Wir haben alte Paletten upgecycelt und damit unsere stylish-urigen Standln selber gebaut,“ so Christina Zauner.

 

 

 

„Da gehört für uns auch ein kritischer Blick auf sonst als normal wahrgenommenes Verpackungsmaterial dazu. Wir verwenden, wenn möglich, gar keine Verpackung, die Leute nehmen Körberl und sogar eigene Behälter mit – natürlich alles unter Voraussetzung der Hygiene. Unsere Heumilch, Joghurt, Mozzarella, Frischkäse etc. haben wir in Gläsern, das sieht super aus, ist praktisch und die Gläser kann man uns zurückgeben,“ erzählen die beiden Milchbauern und Imker, Christine und Thomas Thalmayr vom Enthammergut.

 

 

 

Das Dialektwort „Schrona“ ist übrigens eine Anlehnung an den Traditions-Wochenmarkt „Schranne“ in der Salzburger Altstadt, eine fixe Größe wenn’s um frische Lebensmittel geht. Der Begriff ist im Salzburgerischen und über die Grenzen hinaus allgemein bekannt.

 

 

 

 

 

Weitere Informationen:

 

www.nussdorfer-schrona.at

 

www.facebook.com/nussdorferschrona

 

 

 

 

 

Die Jungbauern und ihr Angebot im Detail

 

Gemüse (Weissengut, Anthering | Stefanie Radauer & Michael Adelsberger)

 

Forellen frisch, geräuchert und Filets (Kastnergütl | Manfred Zauner)

 

Rindfleisch (Gmeinergut | Familie Voggenberger)

 

Milchprodukte, Honig (Enthammergut | Christine & Thomas Thalmayr)

 

Schweinefleisch (Fischerbauer | Barbara & Martin Simon)

 

Schafmilchprodukte (Mesnerbauer | Johanna & Martin Strasser)

 

Wildbret aus Nußdorf (Jägerschaft Nußdorf a.H.)

 

Edelbrände, Liköre, Most, Essige (Eder’s Edelfüllung | Hans-Peter, Monika, Verena & Lukas Eder)

 

Wildkräuter- und Wildobstspezialitäten (Wüdwux | Michaela Schwarzbraun)

 

Flachgauer Bio-Pilze (Heißnbauernhof Obertrum | Andreas und Anna Eibl)

 

 

 

 

 

 

 



Markttage
Samstag:
08:00 - 12:00 Uhr


Produkte
  • Eier
  • Fleisch/Fleischprodukte
  • Essig
  • Getränke
  • Honig
  • Milchprodukte
  • Schafmilchprodukte
  • Kräuter
  • Edelbrand
  • Forelle
  • Likör
  • Most
  • Hühnerfleisch
  • Rindfleisch
  • Wildbret
  • Wildkräuter- und Wildobstspezialitäten



Haunsberg
 vor der Kirche, 5151 Nussdorf

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