Er gehört zur Adventszeit, wie der Christbaum und der Adventskranz.

 

Botaniker bezeichnen ihn als „Euphorbia pulcherrima“, bekannt ist er aber als Weihnachtsstern, Adventsstern oder Christstern. In der Vorweihnachtszeit gehört die ursprünglich aus Mittelamerika stammende Pflanze zur weihnachtlichen Dekoration in den Wohnzimmern. „Besonders beliebt ist der rote Weihnachtsstern“, weiß Gärtner Josef Lindner, der bereits im Sommer mit der Kultivierung dieser besonderen Pflanze beginnt.

 

Wenn die Tage kürzer werden

„Die auffällige Farbe tragen die Hochblätter, erklärt Josef Lindner, „die eigentlichen Blüten verstecken sich im Inneren und sind erst auf den zweiten Blick erkennbar.“ Im Pflanzenreich dienen die gefärbten Hochblätter dazu, Insekten für die Bestäubung anzulocken. Bereits im Sommer ist das Gärtner-Team mit der Kultivierung und Pflege des Weihnachtssterns beschäftigt. Die kleinen Stecklinge benötigen rund drei Monate bis sie die gewünschte Größe erreicht haben. In den Glashäusern der Gärtnerei Lindner haben sie die optimalen Bedingungen für ein gesundes und kräftiges Wachstum. Ende September, wenn die Tage deutlich kürzer werden und weniger Tageslicht vorhanden ist, beginnt die Verfärbung der Hochblätter. Denn der Weihnachtsstern ist eine Kurztagspflanze. Er bildet nur dann die bunten Blätter aus, wenn er rund acht Wochen lang mindestens 12 Stunden lang völlige Dunkelheit hat.

 

Regionale Qualität

Nicht nur beim Kauf von Lebensmitteln spielt die regionale Herkunft eine entscheidende Rolle. Auch wenn wir Topfpflanzen, Schnittblumen oder Gemüsepflanzen kaufen ist es ratsam sich in spezialisierten heimischen Betrieben beraten zu lassen. In der familiengeführten Gärtnerei Lindner wächst der Weihnachtsstern unter optimalen Bedingungen heran. Die richtige Temperatur, das passende Verhältnis von Dunkelheit und Licht sowie der Einsatz von Nützlingen zur chemiefreien Pflege zeichnen diese Kultur aus. Ausserdem ist der Transport von der Gärnterei bis zum Kunden nach Hause verhältnismäßig kurz. „Unsere Weihnachtssterne müssen nicht um die halbe Welt reisen, bis sie im Wohnzimmer der Kunden stehen,“ betont Josef Lindner. Daher sind die Weihnachtssterne auch mit dem SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat ausgezeichnet.

 

So bleibt der Weihnachtsstern schön

Kauf wird jeder Weihnachtsstern von Josef Lindner sorgfältig mit Papier eingepackt, um die Pflanze vor der Kälte zu schützen. Denn Kälte und Zugluft sind oft schuld, wenn die Zimmerpflanze ihre Blätter verliert. „Am besten gedeiht der Weihnachtsstern an einem hellen Standort ohne direkte Sonne. Zu warm sollte es nicht sein, zwischen 15 Grad und 22 Grad ist die ideale Zimmertemperatur!“ rät Josef Lindner. Direkte Heizungsluft, wie auf einem Heizkörper oder Kachelofen, verträgt der Weihnachtsstern ebenso wenig, wie zu viel Feuchtigkeit bzw. Staunässe. Jeden zweiten Tag gießen empfiehlt der Profi.

 

Die Geschichte wurde dem Salzburg schmeckt Magazin entnommen. Weitere spannende Reportagen, Tipps und Ideen für die Winterzeit finden Sie in der Ausgabe 2_2020. 

 

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