Herbstwunder
Birnen haben im Vergleich zu anderen Obstsorten einen geringen Säuregehalt und werden daher von empfindlichen Personen leicht vertragen. Dadurch schmecken sie im Vergleich zu einem Apfel viel süßer, obwohl beide Obstsorten den selben Zuckergehalt haben.
Birnen sind zudem ein Nährstoffwunder, denn ihr hoher Vitamingehalt kombiniert mit dem Antioxidantienanteil hilft uns, grippalen Infekten den Kampf anzusagen. Weiteres beugen Birnen der Hautalterung und dem Haarausfall vor und sie enthalten eine beachtliche Menge Bor. Dieser Mineralstoff speichert das Calcium in unserem Körper. Das Calcium wiederum ist wichtig für unseren Knochenaufbau.

Ballaststoffreiche Herbstboten, sensibles Obst
Eine mittelgroße Birne enthält circa 6 g Ballasststoffe. Nach den österreichischen Ernährungsenmpfehlungen, sollten wir Erwachsenen täglich zwischen 25 g - 30 g Ballaststoffe zu uns nehmen. Der Verzehr einer Birne leistet hierfür also auch einen wichtigen Beitrag.
Zwar enthalten Birnen zahlreiche Nährstoffe, die für unserem Körper wichtig sind, jedoch sind sie sensibel bei der Lagerung. Birnen mögen gerne in dunklen Räumen bei hoher Luftfeuchtigkeit gelagert werden und sie sollten nicht gemeinsam mit Äpfel in der Obstschüssel liegen, denn das Gas der Äpfel beschleunigt die Reifung der Birnen.
Wusstest du auch, dass
- es Sommer-, Herbst- und Winterbirnen, wie auch Most-, Tafel- oder Kochbirnen gibt? Dadurch sind wir einerseits fast das ganze Jahr mit diesem Obst versorgt und andererseits ist es sehr flexibel in der Küche einsetzbar, ob als Saft oder Chutney oder einfach roh verzehrt. Jede Sorte ist ein wahrer Genuss.