Was haben
Sauerkäse, Heumilch, Almbutter, Pinzgau Rindfleisch, Mettenwürstel, Salzburger Bratwurst, Reinanke, Seesaibling, St. Veiter Pfelzkirsche, Lungauer Eachtling, Walser Weißkraut, Tauernroggen, Kletzenbrot und Vogelbeerschnaps
gemeinsam?
Sie schmecken nicht nur nach Salzburg.
Sie tragen Geschichten in sich.
Genau diesen Geschichten widmet sich das Interreg-Projekt CircaCibum. Gemeinsam mit Partnern aus Salzburg und Norditalien werden traditionelle Lebensmittel, ihre Herkunft, ihre Herstellung und das Wissen dahinter sichtbar gemacht – in einem virtuellen Lebensmittelmuseum mit Videos, Rezepten, interaktiven Karten und digitalen Erzählformaten.



Ein Museum, das nicht verstaubt
Bei einem Lebensmittelmuseum denkt man vielleicht zuerst an Vitrinen, alte Gerätschaften und staubige Beschriftungen. CircaCibum geht einen anderen Weg: Geplant ist ein virtuelles Lebensmittelmuseum, das traditionelle Produkte digital sichtbar macht.
Dort sollen Geschichten, Rezepte, Videos und interaktive Karten zusammenkommen. Nicht als nostalgischer Rückblick, sondern als lebendige Sammlung: Was wird hergestellt? Wo kommt es her? Welche Menschen stehen dahinter? Welche Traditionen wurden über Generationen weitergegeben – und wie entwickeln sie sich heute weiter?
Das Projekt wird von Montagna Leader S.c.arl gemeinsam mit der Universität Udine, der Universität Padua und der Fachhochschule Salzburg umgesetzt und läuft bis Februar 2027.


Im Mittelpunkt stehen Produzentinnen und Produzenten, die diese besonderen Produkte herstellen, weitergeben und lebendig halten. Gesucht werden Betriebe aus Salzburg, deren Produkte seit mindestens 30 Jahren nach traditionellen Rezepturen, mit traditionellen Rohstoffen oder nach bewährten Verfahren hergestellt werden.
Für die teilnehmenden Betriebe entstehen keine Kosten und keine Verpflichtungen. Dafür gibt es professionelle redaktionelle Begleitung, mögliche Video- und Fotoaufnahmen, wissenschaftliche Unterstützung durch die FH Salzburg und Sichtbarkeit über regionale Grenzen hinaus. Die entstandenen Materialien können auch für die eigene Vermarktung genutzt werden.
Denn Tradition ist mehr als Erinnerung. Sie ist Handwerk, Erfahrung, Herkunft – und manchmal ein gut gehütetes Familienwissen, das es verdient, erzählt zu werden.


Stellt ihr eines dieser traditionellen Produkte her? Oder kennt ihr einen Betrieb, eine Familie, eine Produzentin oder einen Produzenten, deren Geschichte unbedingt erzählt werden sollte?
Mit eurer Teilnahme helft ihr mit, Salzburgs kulinarisches Erbe sichtbar zu machen – und zeigt, wie viel Wissen, Handwerk und Herzblut in diesen besonderen Lebensmitteln steckt.
Schaut euch gleich die Teilnahmeinfos an und werdet Teil von CircaCibum. Gemeinsam erzählen wir die Geschichten weiter, die Salzburgs Geschmack prägen.
Alle Teilnahmeinfos gibt's zum Download!







