Hollerkueche

Hollerküche - Holleressig, Hollersirup, Gebackene Hollerblüten

Rezeptdauer Aufwendig Aufwändig
Rezeptkategorie Eingemachtes und Co. Eingemachtes und Co.
Rezeptkategorie Getränke Getränke
Rezeptkategorie Nachspeisen Nachspeisen
Rezeptsaison Sommer Sommer

Ein Stück Salzburger Sommer

 

Wenn im späten Frühling der Holunder zu blühen beginnt, erfüllen seine weißen Blütendolden Wiesen und Gärten im SalzburgerLand mit einem feinen, süßlichen Duft. Seit jeher werden die Blüten vielseitig verwendet – nicht nur für Sirup, sondern auch für die traditionelle Hollerküche. Dabei werden die frischen Dolden in Teig getaucht und goldgelb ausgebacken. Außen knusprig, innen zart und aromatisch, bringt diese einfache Mehlspeise den Geschmack des Frühsommers auf den Teller und gehört zu den beliebten saisonalen Klassikern der regionalen Küche.
 

Ob als süße Nachspeise mit Staubzucker oder als besondere Jause an warmen Sommertagen – die Hollerküche zeigt, wie vielseitig regionale Wildpflanzen in der Küche eingesetzt werden können.

Zutaten

Holleressig

Hollersirup

Gebackene Hollerblüten

8

Hollerblüten

500 ml

Weißweinessig

3 L

Wasser

4 kg

Feinkristallzucker

35 g

Zitronensäure

40

Hollerblüten

4

Bio-Orangen

2

Bio-Zitronen

Zubereitung

Holleressig

Hollersirup

Gebackene Hollerblüten

1.

Die Hollerblüten und den Weißweinessig in einem großen Einmachglas ansetzen und 2 Wochen in die Sonne stellen, immer wieder schwenken.

2.

Nach der Zeit abseihen und in eine Flasche füllen.

1.

Wasser und Zucker aufkochen, etwas abkühlen lassen.

2.

Zitronensäure und Hollerblüten hinzugeben.

3.

Bio-Zitronen und Bio-Orangen waschen, aufschneiden, auspressen und Saft sowie Schalen dazu geben.

4.

4-5 Tage zugedeckt stehen lassen, abseihen, auf ca. 80° erhitzen und in sterile Flaschen füllen.

1.

Eier trennen und Schnee schlagen.

2.

Aus den anderen Zutaten zu einen feinen Backteig verrühren und den Schnee unterheben.

3.

Die Hollerblüten durch den Backteig ziehen und in Butterschmalz goldbraun herausbacken.

4.

Zimt und Staubzucker verrühren und die abgetropften Hollerblüten bestreuen.

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FAQ zur Hollerküche

Was versteht man unter Hollerküche?

Hollerküche – auch als Hollerkiachl oder gebackene Holunderblüten bekannt – ist eine klassische Süßspeise aus der regionalen Küche. Dabei werden frische Holunderblüten in einen Teig getaucht und anschließend goldgelb ausgebacken.
 

Wann ist Holunderblüten-Zeit?

Die Blütezeit des Holunders liegt je nach Region meist zwischen Ende Mai und Anfang Juli. In dieser Zeit können die frischen Blüten vielseitig verwendet werden – etwa für Sirup, Hollerküche oder andere saisonale Gerichte.

 

Wie schmeckt Hollerküche?

Die Blüten geben dem Teig ein zartes, leicht blumiges Aroma mit einer feinen Süße. Besonders gut harmoniert die Hollerküche mit Staubzucker, Apfelmus oder einer Vanillesauce.

 

Welche Wildkräuter eignen sich noch zum Kochen?

Neben Holunder zählen auch Brennnessel, Löwenzahn, Bärlauch oder Schafgarbe zu den typischen Wildkräutern, die in der regionalen Küche vielseitig eingesetzt werden.
 

Wo finde ich weitere Rezepte mit Wildkräutern?

Auf Salzburg schmeckt gibt es zahlreiche Rezeptideen mit heimischen Kräutern und Wildpflanzen – von klassischen Gerichten bis zu kreativen Varianten.

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Der Holunder gehört zu den bekanntesten Wildpflanzen im SalzburgerLand. Neben seinen Blüten zählen auch Brennnessel, Löwenzahn und Bärlauch zu den klassischen Frühlings- und Sommerkräutern der Region.

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