Flachgau

Mattsee – Obertrum – Anthering – Seekirchen – Mattsee

Auf das Rad geschwungen und los geht es. Zu dieser Genuss-Radtour durch den Salzburger Flachgau
starten wir mitten in Mattsee. Genauer gesagt beim Wirts´laden. Wer zunächst mit dem Auto anreist, findet hier ausreichend
Parkmöglichkeiten. Der Wirts´laden gehört zum Gasthaus von Franz Gruber, der mit seinem Team ganz auf Tradition und Regionalität setzt. Demnach bekommt man im Laden auch feine
selbstgemachte Spezialitäten von Wurst und Fleisch, Wildwurst und Wildschinken sowie köstliche Fertiggerichte im Einmachglas.Jetzt geht es aber wirklich los. Den Obertrumersee entlang, radeln
wir nach Obertrum. Unser erstes Ziel ist der Hofladen des Joglbauer mit einem breiten Angebot. Ob Obst und Gemüse,
Käse oder Wurstwarten – bei Familie Hofer gibt es fast alles, was ein
landwirtschaftlicher Betrieb hergibt. Jeden Freitag herrscht Hochbetrieb in der hofeigenen Backstube. Das köstliche Brot und Gebäck sind dann natürlich ebenfalls im Hofladen erhältlich.
Motivierte Radler oder E-Biker nehmen ab Obertrum den Weg über den Haunsberg in Angriff, um zu Kerneis Mostheurigen nach Anthering zu kommen. Schon allein das wunderschöne, alte Bauernhaus ist einen Abstecher wert. Doch nur vorbeifahren ist uns zu wenig. Lockt bei Familie Muckenhammer doch der schöne Gastgarten mit den schattenspendenden Obstbäumen und einem erfrischenden, hauseigenen Apfel-Birnen-Most. Dazu werden wir mit allerlei Delikatessen aus der eigenen Landwirtschaft verwöhnt.
Frisch gestärkt nehmen wir die nächste Etappe unserer Genuss-Radtour in Angriff. Die Mattigtaler Käserei in Kraiham bei Seekirchen. Wer in Salzburg und Umgebung auf den Einkauf von regionalen
Lebensmitteln achtet, kommt an den vielseitigen Produkten der Hofkäserei nicht vorbei. Von den Milchprodukten über das breite Käse-Sortiment bis hin zu feinen Aufstrichen – jeden Freitagvormittag gibt es die Produkte ab Hof. Da kann man sich auch gleich vor Ort ein Bild von der wunderbaren Landschaft und den duftenden Wiesen machen, auf denen die Mattigtaler Kühe leben.
Wir beenden unsere Runde indem wir uns wieder auf den Rückweg nach Mattsee machen. Wer noch Lust und Kraft in den Beinen hat, kann einen Abstecher zu Buachbergers Mili machen. Hier kann man
sich im Selbstbedienungshofladen mit allerlei Milchprodukten eindecken. Besonders empfehlenswert sind etwa die Kräuterkugerl in Öl.

Mattsee – Schleedorf – Mattsee

Unsere Genuss-Radtour durch den Flachgau führt uns in die Bio-Heumilchregion. Gestartet wird in Mattsee. Genauer gesagt beim Wirts´laden. Wer zunächst mit dem Auto anreist, findet hier
ausreichend Parkmöglichkeiten. Der Wirts´laden gehört zum Gasthaus von Franz Gruber, der hier mit seinem Team ganz auf Tradition und Regionalität setzt. Demnach bekommt man im Laden auch feine selbstgemachte Spezialitäten von Wurst und Fleisch, Wildwurst und Wildschinken sowie köstliche Fertiggerichte im Einmachglas. Vom Ortszentrum Mattsee aus, radeln wir hinauf auf den Buchberg. Denn von dort hat man nicht nur einen wunderbaren Ausblick auf das Seenland, sondern kommt auch am Hof von Familie Aigner vorbei. Vermarktet werden die vielfältigen Milchprodukte – von Frischmilch über Käse bis hin zu einer breiten Auswahl an Joghurt – unter dem Namen Buachberger Mili. Vor Ort
kann man sich im Selbstbedienungshofladen mit den
Lieblingssorten eindecken. Besonders empfehlenswert sind
etwa die Kräuterkugerl in Öl. Mit einem Rucksack voller
Köstlichkeiten geht es weiter über den Buchberg hinüber nach Schleedorf. Eine Mittagspause beim Hofwirt haben wir uns jetzt redlich verdient. Wir lassen uns die regionalen Schmankerln schmecken und füllen unsere Energiereserven wieder auf, bevor wir zum Startpunkt, dem Wirts´laden in Mattsee, zurückradeln.

Mattsee – Buchberg – Mattsee

Wir starten unsere Genusswanderung durch den Flachgau in Mattsee, genauer gesagt beim Wirts´laden. Hier können wir auch das Auto parken und machen zunächst einen Abstecher in den
liebevoll eingerichteten Laden. Er gehört zum Gasthaus von Franz Gruber, der mit seinem Team ganz auf Tradition und Regionalität setzt. Demnach bekommt man hier auch feine selbstgemachte
Spezialitäten von Wurst und Fleisch, Wildwurst und Wildschinken sowie köstliche Fertiggerichte im Einmachglas.
Von hier wandern wir hinauf auf den Buchberg. Die Aussicht über das Seenland ist einfach wunderschön. Das Ziel der Wanderung ist der Hof von Familie Aigner. Die am Hof erzeugten Milchprodukte – von Frischmilch über Käse bis hin zu einer breiten Auswahl an Joghurt – werden unter dem Namen Buachberger Mili vermarktet.
Vorort kann man sich im Selbstbedienungshofladen mit den
Lieblingssorten eindecken. Besonders empfehlenswert sind etwa die Kräuterkugerl in Öl.
Wer mit Kindern unterwegs ist, kommt nicht umhin einen längeren Zwischenstopp am NaturSpielplatz zu machen, bevor es wieder zurück nach Mattsee geht. Hier können sich die Kids
nach Herzenslust austoben. Und wenn Zwischendurch der Hunger ruft, helfen wir mit den zuvor erworbenen Köstlichkeiten aus.

Anthering

Wir parken unser Auto bei Kerneis Mostheurigem in Anthering. Schon allein das wunderschöne, alte Bauernhaus ist einen Abstecher wert. Doch für eine erste Einkehr ist es dann doch noch zu früh. Jetzt wollen wir erst einmal zu unserer Wanderung aufbrechen und die führt uns über den Anthering Schaukelweg hinauf zum Sperlbauer. Allzu schnell kommen wir allerdings nicht voran, denn die Schaukeln entlang des Wegs müssen unbedingt
von den jüngsten Wanderern erprobt werden. Beim Sperlbauer angekommen, sind wir von der Alleinlage mehr als angetan. Klar, dass sich nicht nur Familie Hillerzeder hier wohlfühlt, sondern
auch die Hühnerschar und die Schweine, die in den Sommermonaten friedlich auf den Wiesen rund um den Hof grasen. Das Bio-Sortiment des Sperlbauers umfasst demnach neben Eiern auch Frischfleisch sowie Spezialitäten, wie Schinken und Speck, Würste, Leberkäse und mehr. Um uns mit diesen Lebensmitteln einzudecken, müssen wir wieder zurück nach Anthering spazieren und uns im Hofladen umschauen. Von hier aus, ist es dann auch gar nicht mehr weit zu unserem Ausgangspunkt. Wir lassen uns im
schöne Gastgarten des Mostheurigen nieder und genhießen den erfrischenden, hauseigenen ApfelBirnen-Most. Und dazu lassen wir uns die Delikatessen aus der eigenen Landwirtschaft von Familie
Muckenhammer schmecken.

Tennengau

Kuchl – Golling – Bad Vigaun – Adnet

Wir starten im Ortszentrum von Kuchl und beginnen gleich mit einem Museumsbesuch. Zu sehen gibt es neben immer wieder wechselnden Sonderausstellungen auch spannende archäologische
Grabungsfunde vom Kuchler Georgenberg. Von hier geht es weiter Richtung Süden, wo wir nach gut 2 km zur Schaukäserei der Bio Hofkäserei Fürstenhof abbiegen. Richtig spannend, wenn man
mal mit eigenen Augen sehen kann, wie der leckere Käse entsteht. Gegen Voranmeldung kann man hier bei Nicki Rettenbacher sogar seinen eigenen Frischkäse herstellen. Immer der Bahn entlang radeln wir weiter und erreichen schon bald das Ortszentrum von Golling. Halt – kurz vor dem Ortszentrum müssen wir unbedingt noch einen Zwischenstopp bei Döllerers Genusswelten einlegen und uns mit köstlichen Wirtshausschmankerl für Zuhause eindecken. Zu
Mittag kehren wir dann direkt in Döllerer Wirtshaus im Zentrum von Golling ein. Frisch gestärkt statten wir danach dem Natur- und Kulturgeschichtlichen Museum auf der mittelalterlichen Burg Golling
einen Besuch ab. Danach schwingen wir uns wieder in den Sattel und fahren ein kurzes Stück zurück Richtung Kuchl, um
dann nach rechts abzubiegen und über den Hiasenbauern nach Strubau und weiter auf den Georgenberg zu radeln. Jetzt heißt es kurz, kräftig in die Pedale treten. Aber der Anstieg lohnt sich
allemal, denn von hier oben hat man nicht nur einen tollen Ausblick, sondern findet inmitten der unberührten Natur auch ein wunderschönes Kirchlein, das nachweislich als älteste spätantike Kirche in ganz Salzburg gilt. Auf unserer weiteren Tour folgen wir der Taugl. Bei geeignetem Wetter sollte man hier eine Pause
einplanen, denn das erfrischend kalte Wasser macht die vom Radeln müde Beine rasche wieder munter. Nach rund 1 km erreichen wir die Kreuzung beim Englhartgut, wo wir zur Hofkäserei Schmiedbauer abbiegen. Das köstliche Bauernhofseis muss man einfach probiert haben. Jetzt geht es noch einmal bergauf nach St. Margarethen bzw. in Richtung Adnet. Mit Fahrtwind im Rücken geht es wenig später wieder bergab. Der nächste kulinarische Zwischenstopp wartet im Kaslad`n der Dorfkäserei Pötzelsberger. Ob würzig, zart, pfeffrig oder klassisch – hier findet jeder seinen Lieblingskäse.
Trotz der vielen Verkostungspausen, meldet sich nach so einen Tag am Fahrrad langsam der Hunger. Also fahren wir zurück durch das Ortszentrum von Bad Vigaun. Dem Straßenverlauf folgend kommen
wir unter der Autobahn durch, erreichen die Kreuzung beim Bahnübergang und freuen uns auf das letzte Ziel der Genuss-Radtour durch den Tennengau – den Gasthof Langwies. Die 4,5 km zurück zum Startpunkt in Kuchl sind dann nur mehr die Draufgabe.

Pongau

43-Kreuzer-08-2018

Großarl – Hüttschlag

Gleich vorweg, diese Tour durch das Großarltal bis zurück nach Hüttschlag kann man sowohl zu Fuß als auch mit dem Bike in Angriff nehmen. Gestartet wird auf jeden Fall mitten im Großarltal, genauer
gesagt bei der Ruck-Zucki Gaudialm. Auf diesem riesengroßen Abenteuerspielplatz dürfen sich die Kids erst einmal nach Herzenslust vergnügen. Wer kommt in der Wolkenschaukel dem Himmel am nächsten und wer traut sich durch die dämmrigen
Gänge des Bergwerkes zu schleichen? Und wer ist am schnellsten am Gipfel des kleinen Felsberges angekommen? Hinunter geht es
jedenfalls über die Rutsche. Nach einer ausgedehnten Spielplatzrunde geht es aber los mit unserer Genussreise
durch das Großarltal. Zum ersten Stopp ist es auch gar nicht weit, denn der Troadkastn von Martina und Kathrin liegt direkt an der
Großarler Dorfstraße. Hier in diesem liebevoll eingerichteten Bauernladen gibt es ausschließlich regionale Produkte – von Brot
über Nudeln, Eier, Säfte bis hin zu Milchprodukten und Speck- und
Wurstwaren. Für unterwegs können wir uns hier ein Jausenpaket einpacken lassen oder wir stärken und gleich vorort in der Kaffee-
& Jausenecke. Weiter geht es zur Bio Hofkäserei Kreuzer vulgo Mitterhub. In dieser kleinen, feinen Käsemanufaktur
dreht sich alles rund ums Schaf. Die frische Bio-Schafmilch wird in Handarbeit zu Joghurt, Frischkäse und gereiften Käsespezialitäten veredelt. Zurecht sind Anna und Sepp Kreuzer stolz darauf, Mitglied
der GenussRegion Großarltaler Bergbauernkäse zu sein.
Weiter geht es zum Denkmalhof Kösslerhäusl. Dieses Museum muss man einfach gesehen habe – wobei das Kösslerhäusl definitiv kein klassisches Museum mit vielen Exponaten ist, sondern vielmehr
ein beeindruckendes Zeugnis aus dem Leben einer Bergmannsfamilie aus dem 16. Jahrhundert. Das,
weitgehend im Originalzustand erhaltene, Kleinsiedlerhäuschen mit seiner sehenswerten Rauchkuchl gibt ein wahrheitsgetreues Bild der ärmlichen Lebensverhältnisse seiner einstigen Bewohner.
Entlang des weiteren Weges Richtung Hüttschlag machen wir noch einen Zwischenstopp bei Lydia und Ambros Gschwandtl. Unter dem Motto „Regional und guat“ entstehen hier köstliche Fertiggerichte.
Einfach und bequem im Online-Shop bestellbar – von der klassischen Rindsuppe über das Rindsragout bis zum Schokokuchen im Glas. Von hier aus geht es weiter zum Steinmannbauer, Willi Huttegger nach Hüttschlag. Der wunderschöne Hof ist allemal einen Besuch wert. Wer mit Kindern unterwegs ist, wird gar nicht so schnell schauen können, ehe der Nachwuchs im Stall verschwunden ist. Währenddessen kann man sich selbst im Hofladen umschauen und sich von der großen Auswahl überzeugen. Wenn wir jetzt schon so weit gekommen sind, wandern oder radeln wir noch zurück bis zum Talschluss. Dort erwartet uns das idyllische Talmuseum, das mit seiner interaktiven Erlebnisausstellung „Auf der Alm – zwischen Himmel und Erde“ Besucher zum Staunen bringt. Bevor wir uns dann auf zum Kreealm Wasserfall machen, gönnen wir uns eine wohlverdiente Pause beim Vorderkreebauer. In der Jausenstation von Doris und Martin Aichhorn werden großteils hofeigene Produkte verarbeitet. Das schmeckt uns natürlich besonders gut, und wir decken uns im dazugehörigen Bauernladen noch mit allerlei Schmankerl für Zuhause ein.

Pinzgau

Hollersbach – Mittersill

Gutes Schuhwerk angezogen und schon kann es losgehen zur Genusswanderung durch den Oberpinzgau. Ganz gemütlich starten wir im Hollersbacher Kräutergarten. Hier, im Herzen der Nationalparkgemeinde Hollersbach, hat sich Andrea Rieder ihren Traum erfüllt und einen Kräutergarten angelegt, der seinesgleichen sucht. Über 500 verschiedene Pflanzenarten sind zu finden
und die wachsen natürlich nicht wirr durcheinander, sondern sind thematisch in der „Kräutersonne“, dem „Kräuterstern“, dem „Kräutermond“, dem „Keltenrad“ und im „Bauerngartl“ angelegt. Man kann den Hollesbacher Kräutergarten auf eigene Faust erforschen, spannender und lehrreicher ist es aber, sich für eine Führung anzumelden. Jetzt geht es aber los mit dem Wandern und zwar entlang des Bienenlehrpfades. Auf dem 2,3 km langen Weg bergauf wird die Natur zum Lehrbuch über die Biene. Schautafeln geben Auskunft über die Arbeit der fleißigen Tiere, über deren Lebensraum und über die Imkerei. In den Schaubienenstöcken kann man das emsige Treiben aus nächster Nähe beobachten. Interaktive
Elemente laden dabei zum Angreifen, Bewegen und Erfahren ein. Selbst Kindern wird diese Wanderung garantiert nicht zu langweilig. Dafür sorgen die Bienenwippe oder das Kletterspinnennetz.
Oben angekommen, haben wir uns eine Rast redlich verdient. Im Restaurant Sunnseiten auf der Mittelstation der Panoramabahn Kitzbüheler Alpen lassen wir uns nieder und genießen zunächst einmal die herrliche Aussicht. Dann heißt es aber schnell einen Blick auf die Speisekarte werfen. Küchenchef Toni Seber verwöhnt seine Gäste mit regionalen und saisonalen Schmankerln auf höchstem Niveau und erst die köstlichen, selbstgemachten Mehlspeisen – einfach himmlisch lecker. Da fällt der Rückweg zurück nach Hollersbach gleich leichter, denn einen Genuss-Halt haben wir noch vor uns. Und zwar den Hofladen Scharlern der Familie Astl. Schon allein die Lage des Hofs ist einen Besuch wert. Vollends begeistert sind wir schließlich von den vielen regionalen Köstlichkeiten, die
hier am Hof mit viel Liebe und Können hergestellt werden. Die Produktpalette reicht von verschiedensten Käsesorten, Geräuchertes von Schwein und Rind, Wurstspezialitäten von Rind & Hirsch bis hin zu Likören, Schnäpsen und Marmeladen.

Leogang

Ausgangspunkt für diese gut 1,5 stündige kulinarische Wanderung in und durch Leogang ist der Parkplatz beim Steinbergstadion. Unser erstes Ziel ist der Hof von Bernhard Perwein am Gerstboden im Leoganger Ortsteil Otting. Besser bekannt ist dieser Hof unter „Mei
Muich“, und damit ist eigentlich auch schon alles klar. Denn bei
Mei Muich wird nur Milch aus der Region verarbeitet – und
zwar zu 100 %. Den Milchlieferanten, genauer gesagt sind es Holsteinkühe, wollen wir in ihrem geräumigen Stall schnell Hallo sagen, bevor wir uns von den schmackhaften Produkten selbst überzeugen. Neben der frischen Milch, die hier in wiederverwertbaren Glasflaschen verkauft wird, gibt es unter anderem auch Topfen, Joghurt und köstlichen Käse. Wer in Leogang oder Saalfelden wohnt, kann sich die „Mei Muich“- Produkte übrigens direkt vor die Haustüre liefern lassen. Ab jetzt geht es bergauf, denn unser zweiter Halt liegt auf 950 m Seehöhe. Die zum Sinnlehenhof gehörende Sinnlehenalm ist eingebettet in die Leoganger Bergwelt und besticht mit einem wunderbaren Panorama. Aber wir sind ja nicht nur wegen der Aussicht hier, sondern um die Region zu erschmecken. Hier heroben genießen wir uns also die herrliche Almjause mit frisch gebackenem Brot, Butter, Speck und Käse – natürlich alles in der eigenen Almwirtschaft hergestellt. Besonders angetan hat es uns der köstliche Käse, der in der Hofkäserei im Tal mit viel Liebe zum Handwerk erzeugt wird.
Frisch gestärkt treten wir den Rückweg an, der uns über Almwiesen und Waldwege wieder zurück nach Leogang bringt. Bevor wir uns im Dorfladen Leogang noch mit regionalen Spezialitäten eindecken,
lassen wir uns im Hotel Wachter noch einmal kulinarisch verwöhnen. Klar, dass auch hier Regionalität im Vordergrund steht, gibt es die besten Lebensmittel doch direkt vor der Haustüre.

Lungau

Mauterndorf – Unternberg – St. Margarethen – Tamsweg – Mariapfarr

Da der Lungau der kleinste Gau des SalzburgerLandes ist, können wir auf unserer Tour nahezu die ganze Region durchradeln. Wir starten beim Parkplatz der Burg Mauterndorf – die Besichtigung heben wir uns als Höhenpunkt unserer Tagestour für den Schluss auf. Kleine Burgfräulein und Ritter dürfen sich aber schon auf den ersten Stopp freuen, denn den machen wir im nahen Schloss Moosham in Unternberg. Dieses mittelalterliche Schloss ist
Zeitzeuge einer gruseligen Vergangenheit und wurde berühmt
durch zahlreiche Prozesse gegen Hexen, Zauberer und Bettler. Zu sehen ist etwa die im Original erhaltene Folterkammer. Nach so viel Gruselmomenten kommt der Halt bei Elisabeth und Peter Löcker
auf ihrem Biobauernhof Sauschneider in St. Margarethen gerade recht. Hier dreht sich fast alles um den Lungauer Tauernroggen, einer ganz besonderen Getreidesorte, die nur hier im Lungau
wächst. Darauf bäckt Elisabeth Löcker nach einem alten Rezept ein unglaublich leckeres Natursauerteigbrot. Jetzt heißt es erst einmal kräftig in die Pedale treten, denn wir wollen nach Tamsweg fahren. Ganz konkret steuern wir den Bauernladen „Kemmts eina“ an. Nirgendwo sonst finden wir so viele Lungauer Spezialitäten auf einmal. Sechs Bauern und zwei Kleingewerbe-Betriebe bieten hier ihre Produkte an und die Vielfalt kann sich echt sehen lassen. Ob frisches Bauernbrot, cremiger Käse, fruchtige Marmeladen oder gehaltvoller Zirbenschnaps – in diesem Regionalladen decken wir uns ein. Fehlt nur noch die Preberwurst, die ebenso zu den typischen Lungauer Schmankerl gehört. Und die bekommen wir in der nahen Fleischhauerei Schader. Frisch gestärkt von so mancher Kostprobe starten wir nach Mariapfarr. Unser Ziel ist der Zehnerhof im Ortsteil Zankwarn. Wer im Herbst unterwegs ist, der kann die rot leuchtenden Felder nicht übersehen. Die Beeren, die für diesen intensiven Farbton sorgen, sind auch die Spezialität von Agnes und Rupert Schitter. Ihre Aroniabeere gedeihen hier prächtig und werden direkt am Hof zu Säften, Tees und Aroniapulver weiterverarbeitet.
Wenn die Kinder die kleinen, gesunden Beeren wahrscheinlich weniger spannend finden, werden sie vom nahen Spielplatz um mehr begeistert sein. So viel Zeit für einmal Klettern auf der unübersehbaren Kletterpyramide und einmal Rutschen auf der lustigen Wellenrutsche muss sein. Außerdem wartet am Ziel der Runde ja auch noch der Besuch der Burg Mauterndorf. Am Weg dorthin bzw. zurück zum Startpunkt in Mauterndorf, machen wir noch einen kulinarischen Zwischenstopp bei Stephan Buhk in seinem Thomalwirt. Mit überaus leckeren Geschmackskompositionen aus vorwiegend regionalen Zutaten haucht er dem 800 Jahre alten Gebäude frischen Wind ein.
Zurück in Mauterndorf jetzt aber endlich der versprochene Höhenpunkt der Tour. Hier in der Burg wird das Mittelalter richtig lebendig. Kindgerechte Audioguides lassen die Welt der Ritter und Burgfräulein aufleben. Auch für Erwachsene absolut sehenswert ist der Turm mit Kerker, Speisekammer und Wohnräumen.

Nach oben