Traditioneller Gemüsebaubetrieb mit Weitblick!

Die Stadlerbauern sind sehr fleißige Leute. Sebastian und Elisabeth führen den Betrieb und so hat jedes Familienmitglied seine Aufgabe zu erfüllen. Das beginnt schon bei der Seniorchefin Martha. Sie ist die gute Seele des Hauses und überall dort, wo sie gerade gebraucht wird. Die beiden Töchter, Helene und Katharina helfen bei der Arbeit am Feld immer tatkräftig mit. Sebastian Junior absolviert gerade die Ausbildung zum Gartenbaumeister. Durch so viel neues Fachwissen ist er hoch motiviert und sehr interessiert am Gemüsebau. Der Jungbauer unterstützt das Familienteam mit neuem Schwung, seinem enormen Arbeitseinsatz, seinen Inspirationen und Experimenten am Gemüsefeld.

Die Oberholzners dürfen, was die Hofübernahme betrifft also beruhigt in die Zukunft der dritten Generation blicken.

 

Über 50 verschiedene Gemüsesorten

Auf den Feldern werden über 50 verschiedene Gemüsesorten kultiviert. Dabei steht der echte und natürliche Geschmack ihrer Produkte im Vordergrund.

Besonders hervorzuheben ist die eigene Samenvermehrung von den Sorten „Walser Kraut“ dem „Walser Zwiebel“ und der „Walser Petersilie“. Diese Art der Samenvermehrung wird aus zeitlichen Gründen generell nicht mehr so oft angewendet. Trotzdem ist diese Methode bei den Stadlers eine sehr wichtige Tradition. Es sind robuste und alte Sorten, die genau auf die klimatischen Bedingungen der Region und exakt auf die Bodenbeschaffenheit der hofeigenen Gemüsefelder angepasst sind.

 

Der Garten hat fast immer Saison

Die Gartensaison beginnt zeitig im Frühling mit Spinat, Jungzwiebel, Radieschen, Vogerlsalat und Schnittlauch. Ab April folgen verschiedene Salate, Kohlrabi, Rhabarber und im Laufe der Zeit wachsen dann auch schon Bundkarotten, Früherdäpfel und Buschbohnen. Der Sommer bereichert das Gemüseangebot zusätzlich noch mit Tomaten, Gurken, Zucchini und Paprika und krönt die Saison mit Sommer-Schnittblumen wie Zinnien, Sonnenblumen und Astern. Im Spätsommer reifen allmählich die Kürbisse und Artischocken. Der Herbst ist die Erntezeit für Lagergemüse, Kraut und Erdäpfel.

 

Da die tüchtige Gemüsebau-Familie sehr umweltbewusst und nachhaltig ihr Gemüse produziert, wird soweit es geht auf Pflanzenschutzmittel verzichtet. Der Fokus liegt dabei in der Handarbeit. So kann es schon sein, dass die Seniorchefin und der Rest der Familie, wie es die Zeit gerade erlaubt, tagelang auf den Feldern das Unkraut jätet. Zudem wird immer wieder eine Zwischenfrucht angebaut um die Fruchtfolge zu begünstigen, den Düngebedarf und den Schädlingsdruck zu vermindern.

 

Pflanzenschutz-Management

Bemerkenswert ist, dass Stadlerhof Pflanzenschutz-Management. So werden Nützlinge gegen Schädlinge eingesetzt. Gallmücken sollen Läuse bekämpfen und Raubmilben dürfen sich an Spinnmilben erfreuen. Im Paradeiser-Beet erfolgt die Biologische Schädlingsbekämpfung durch die Encarsia formosa, die sogenannte Schlupfwespe gegen Weißen Fliegen. Sogar Hummelvölker dürfen Paradeiser im Folientunnel bestäuben.

Die Bewässerung der Gemüseäcker ermöglicht der eigenhändig gegrabene Brunnen. Das sei ein Segen erzählt der Gemüsebauer mit großer Dankbarkeit.

 

Gutes vom Bauernhof

Der Stadlerhof ist Mitglied von „Gutes vom Bauernhof“, der Marke der Landwirtschaftskammer Österreich. Das ist ein Qualitätsprogramm, und steht für bäuerliche Lebensmittelproduktion auf höchstem Niveau. Damit sollen die Profis unter den Direktvermarktern unterstützt und Konsumenten Qualität und Erlebnis geboten werden. Die Marke wird nur an gute und streng kontrollierte Betriebe vergeben, die selbst hergestellte Rohstoffe mit größter Sorgfalt verarbeiten. Konsumenten können so bezüglich Herkunft, Herstellungsart und Qualität der Lebensmittel absolut sicher sein.

Familie Oberholzer erfüllt diese Kriterien und daher ist es nicht verwunderlich, dass sich so viele Konsumenten aus Stadt und Land an einem Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr direkt am Stadler-Hof in Wals mit frischem, qualitativ hochwertigem und nachhaltig produziertem Gemüse eindecken.

 

Am Markt unterwegs

Zusätzlich sind die Oberholzners an jedem Freitag von 07:30 bis 12:00 Uhr am Wochenmarkt in Berchtesgaden und samstags von 7:30 bis 11:00 Uhr in Großgmain beim Hotel Vötterl.
 

Das Marktfahren bereitet der gesamten Familie eine sehr große Freude. Mit der Zeit haben sich viele Kontakte, Freund- und Bekanntschaften gebildet. Man kennt sich und kann auch auf die Generationen der Kunden zurückblicken. Für die Oberholzners ist der Markt wie eine große Familie, wo Zusammenhalt und Wertschätzung dem Produkt gegenüber, aber auch dem Menschen hinter dem Produkt, im Vordergrund steht. Der Familie ist es wichtig, ihr eigenes von Hand geerntetes Gemüse an ihre Kunden weiterzugeben.

Der Stadlerbauer ist überzeugt, dass der Konsument den Weg zum Bauern sucht. Durch ehrliches Handwerk, Transparenz, Zusammenhalt und gute Qualität bietet sich in der Direktvermarktung eine Chance, dass auch ein kleiner Betrieb wie die Oberholzners aus Wals, dadurch drei Generationen am Hof ihr Auskommen finden.

 

Lauchstrudel mit Schnittlauchsauce

Lauchstrudel mit Schnittlauchsauce – das ist das Lieblingsrezept von Elisabeth Oberholzner, Gemüsebäuerin in Wals.

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Sebastian Oberholzner

Am Hof von Familie Oberholzner in Wals wächst und gedeiht eine bunte Vielfalt an Blumen, Kräutern und Gemüsepflanzen.

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