Zu Besuch bei Hugo Lucian und seinen Highland Rinder

Hörner mit 150 cm Spannweite und trotzdem schüchtern. Highland Rinder lieben die Stille und erschrecken bei lautem Geschrei. Sie sind Familientiere und suchen immer die Nähe der Herde. Highland Rinder sehen nicht nur ursüß aus – mit ihren zotteligen Stirnfransen – sie sind auch sehr sensibel. Sie genießen die Freiheit, mögen keine Anbindehaltung und gelten insgesamt als pflegeleicht, solange man sie in Ruhe lässt.

Vielleicht geben sie deshalb ein so hervorragendes Fleisch, weil der Mensch in ihnen noch kein Turborind sieht.

 

Bei Hugo Lucian haben es die Tiere gut

Für Hugo Lucian ist artgerechte Tierhaltung eine Selbstverständlichkeit. Seine Highland Rinder erhalten frisches Gras oder Heu und auf keinen Fall Kraftfutter. Sie können jederzeit ab der Schneeschmelze auf einer 5 ha großen Weide das Leben im Freien genießen und sich auch mal in den angrenzenden Wald zurückziehen. Gerade im Sommer, wenn es warm ist, dann juckt das Fell. Spätestens aber wenn der Durst kommt, suchen sie die Tränke beim Stallgebäude auf, aber immer schön gemeinsam in der Gruppe.

 

Biozertifizierte Juhu Ranch

Die biozertifizierte Juhu Ranch beherbergt ca. 25 Highland Rinder, die meistens als einjährige Kälber von einem befreundeten Züchter kommen. Dort dürfen sie in Mutterkuhhaltung bis zu neun Monaten Muttermilch genießen und erst wenn der Drang zur Selbständigkeit gegeben ist – und die Mama Kuh andere Interessen hat, beginnt die Reise nach Obertrum.

Die Tiere wachsen relativ langsam. Durch ausreichend Bewegung legen sie genügend Fett für eine schöne Marmorierung an. Das zarte, kurzfaserige Fleisch gibt es fast ausschließlich in den Familienbetrieben von Hugo Lucian und seinen Brüdern in Vorarlberg und Salzburg.

 

Altstadthotel Stadtkrug

Ein Besuch im Stadtkrug in der Linzer Gasse lohnt sich. Sowohl im Sommer, wo man herrlich auf der Dachterrasse sitzen kann, als auch im Winter, im gemütlich eingerichteten Restaurant. Denn ganzjährig werden hier Spezialitäten vom Hochland Rind serviert, die der Küchenchef, ein Rindfleisch Experte, vollständig verwerten kann.

 

Weil er sich nicht vorstellen kann, seine Rinder in industriellen Schlachthöfen schlachten zu lassen, hat Hugo Lucian auf seinem Vorzeige-Hof ein eigenes, modernes Schlachthaus errichten lassen. Tierarzt und Metzger achten auf Hygiene und stressfreies Schlachten. Die Anlage ist so konzipiert, dass die danebenstehenden Tiere nicht mal zusammenzucken, wenn nach Betäubung und finalem Schnitt das Tier in den angrenzenden Schlachtraum gebracht wird. Nach vier bis sechs Wochen im Reiferaum freut sich der Küchenchef über bestes cholesterinarmes Fleisch. „Unsere Gäste sollen sagen, sie haben selten so etwas Gutes gegessen.” sind sich Züchter Hugo Lucian und sein Küchenteam einig.

 

P.S.: Unbestätigten Gerüchten zu Folge machen diese Highland Rinder nicht Muh sondern Juhu – daher der Vulgo Name des Bauernhofes.

Gespickter Hals vom Hochlandrind

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Feinstes vom Hochlandrind

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