Das große „Ein Mahl eins“

Die Küche ist erfüllt von dem herrlichen Duft nach frisch gebackenem Brot, die Arbeitsfläche ist leicht mit Weizenmehl bestäubt und im Gärkörbchen ruht bereits der nächste Brotlaib. Dieses unbeschreibliche Erlebnis von selbst gebackenem Brot und Gebäck begeistert immer mehr Salzburgerinnen und Salzburger. Das weiß auch Johann Frauenlob von der Hochmühle Frauenlob in Plainfeld: „Die Nachfrage nach unseren verschiedenen Mahlprodukten ist groß. Bei uns bekommt man von Vollkornmehl über glattes Mehl bis hin zum beliebten Weizenbrotmehl alle Typen, die gerne zum Backen verwendet werden.“ Johann Frauenlob, gelernter Müllermeister, betreibt die Mühle in dritter Generation. Sein Sohn, Johannes, studierter Lebensmittel-Technologe, wird als vierte Generation die Getreidemühle weiterführen. 1500 Tonnen Getreide werden jedes Jahr in der Hochmühle Frauenlob zu Mehl verarbeitet. Das Getreide stammt ausschließlich aus Österreich und wird in den typischen Getreideregionen Oberösterreich und Niederösterreich angebaut. „Ausgenommen der besondere Laufener Landweizen! Diesen beziehen wir aus verschiedenen Gemeinden im Salzburger Flachgau,“ erklärt Junior-Chef Johannes Frauenlob.

Der Laufener Landweizen – Getreide wie früher

Diese Weizenart wurde bereits früher in der Salzburger Region angebaut und ist an das niederschlagsreiche Klima angepasst. Vor über 20 Jahren wurde diese Sorte aus wenigen verbliebenen Getreidekörnern neu kultiviert und erhalten. Der Laufener Landweizen ist besonders beliebt. Die Getreidesorte gilt als Urgetreide und ist unverzüchtet. Der Geschmack ist leicht nussig und das Mehl hat eine gute Backeigenschaft. In der Hochmühle Frauenlob wird der Laufener Landweizen zu Vollkornmehl oder zu ausgemahlenem hellen Mehl vermahlen. Wer gerne Zuhause mit der eigenen Getreidemühle das Vollkornmehl selber mahlt, kann die Getreidekörner im Ganzen in der Mühle kaufen.

Back-Tipps vom Profi

Weizenbrotmehl – eine Mehlsorte, die man aktuell in vielen Rezepten findet. Doch was hat es auf sich mit dem so beliebten Weizenbrotmehl? „Die Begeisterung für diese spezielle Mehlsorte ist absolut berechtigt,“ so Johannes Frauenlob, „wir sprechen hier von der Type W1600. Dieses Mehl ist so fein wie ein glattes Weizenmehl, lässt sich also sehr gut verarbeiten, besteht aber eher aus den Randschichten des Mehlkörpers und sorgt somit im Roggenmischbrot für eine schöne dunkle Farbe.“ Für eine ansprechende Färbung des Brotteiges sorgt noch ein weiteres Produkt der Hochmühle Frauenlob – das Backmalz. Eigentlich ist es das älteste Backmittel, das es gibt. Es sorgt durch die aktiven Enzyme dafür, dass im Teig Zucker hergestellt wird, der als Nahrung für die Hefebakterien dient. So kann sich der Teig gut entwickeln und aufgehen. Einen Rezepttipp verrät Johannes Frauenlob, der leidenschaftlich gerne Pizza selber bäckt: „Ich lasse den Teig kalt über Nacht gehen, bei ca. 10°- 15° Grad. Am nächsten Tag forme ich bei Raumtemperatur einzelne Pizzakugeln, die ich nochmals 1 Stunde ruhen lasse. Danach forme ich die Pizza und belege nach Belieben. Mein Geheimtipp: Das Pizzamehl mische ich zu 10% mit Hartweizenmehl, das sorgt für eine schöne gelbe Teigfarbe!“

Hochmühle Frauenlob

Dorf 15
5325 Plainfeld

www.frauenlob.at

Die Weizenmehlprodukte der Frauenlob Hochmühle sind nicht nur „Bio“, sondern auch mit dem SalzburgerLand Herkunfts Zertifikat ausgezeichnet. 

 

 

Hof-Gschichtn

Laufener Landweizen bereichert Landschaft

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