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Zu Besuch am Bio-Hof Aigner in Muhr

Familie Aigner – seit Generationen mit ganzem Herzen Bauern

Malerisch liegt der wunderschöne Erbhof der Familie Aigner im wildromantischen Murtal in Alleinlage mitten in saftig grünen Wiesen. Der Wald, der hinter dem Hof steil die Gebirgsflanken des Nationalparks Hohe Tauern bedeckt, ist das 550 ha große Jagdrevier, das sich Vater Michael und Sohn Thomas leidenschaftlich mit Hof- und Jagdhund Jockl teilen. Eine Alm, Fischteiche und Felder werden liebevoll bewirtschaftet, Bauern-, Gemüse- und Blumengartl gehegt und gepflegt.

 

Den Angusrindern geht es besonders gut

Vor 25 Jahren stieg man auf die natürliche Mutter-Kuh-Haltung um. Die über 60 glänzend schwarzen Angusrinder, die bestes Biofleisch liefern, sind „glückliche“ Tiere, denn sie dürfen den Sommer auf der Alm verbringen. Nur der Stier und ein paar Jungkühe müssen im Tal bleiben - da haben sie aber genug Auslauf und sind daher auch zu den „glücklichen“ Tieren zu zählen! Thomas Aigner, der Hofpächter, ist oft bei den Tieren auf der Alm, während sich seine Eltern um den Hof im Tal kümmern.

Geschlachtet wird - stressfrei für die Rinder - im modernen Schlachthaus direkt am Hof. Und das schmeckt der Konsument auch dann, wenn die saftigen Fleischstücke auf den Teller kommen. Das Fleisch der Rinder ist zart, mild, mürb durch optimale Marmorierung und braucht daher eine geringe Garzeit. Es reift drei Wochen bis es abgepackt wird und im Ab-Hof-Laden und auf Bestellung bis ins Burgenland und auch nach Deutschland verkauft wird.

 

Die Gebirgsforellen fühlen sich zurecht so frisch „wie ein Fisch im Wasser“

Aber nicht nur den Angusrindern geht es gut, sondern auch den Forellen. Sie dürfen in den reinen, türkisgrünen Gewässern des Nationalparks groß werden. Ihr ebenfalls zartes Filetfleisch wird geräuchert und entfaltet am besten lauwarm seinen feinen Geschmack.

 

Beim Wildfleischessen ist man der Natur am nächsten…

Wenn wir es unseren Vorfahren nachmachen und das Fleisch von der Jagd essen, dann sind wir aber der Natur am nächsten. Gams, Reh, Hirsch aus dem eigenen Revier werden hier am Hof zu würzigen Würsten, zünftigem Speck und Schinken verarbeitet. Die authentischen Produkte baumeln dann im Ab-Hof-Laden dekorativ von der Decke. Ferner kann der Gast auch mit auf die Pirsch gehen und der so „wilden Jagdlust“ frönen. Ein uriges Erlebnis!

 

Zusammenhalt ist bei Familie Aigner alles

Zum Betrieb zählt auch außerdem ein Appartementhaus, das an Gäste vermietet wird. Der große Bio-Hof wird allein von Familie Aigner bewirtschaftet, nur im Sommer haben sie drei Monate Lehrlinge, die mithelfen. Ein derart großer Arbeitsaufwand ist nur zu bewältigen, wenn alle Familienmitglieder zusammenhelfen. So wie es hier am Erbhof seit 1543 gelebt wird. Jetzt ist nur noch Thomas zu wünschen, dass er ebenfalls sein Glück in der Liebe findet, sowie Michael und Marianne Aigner es gefunden haben, um den Fortbestand des Bio-Hofes zu gewährleisten!

 

Als ich mein frisch zubereitetes Bio-Angus-Hüftsteak zu Hause auf den Teller lege, lasse ich noch einmal die schönen Eindrücke meines Besuches am Aignerhof Revue passieren und freue mich, dass ich Familie Aigner mit ihrem Hof und den „glücklichen“ Tieren kennengelernt habe.





Gebratenes Hüftsteak mit Lungauer Eachtling

Familie Aigner vom Aignerhof in Muhr im Lungau bereitet aus dem Fleisch aus eigener Landwirtschaft geschmackvolle Hüftsteaks zu.

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Thomas Aigner

Das Aignergut in Muhr im Lungau verkauft am familiengeführten Erbhof selber geschlachtetes und weiterverarbeitetes Fleisch von Wild und Angusrind sowie Fisch aus den hofeigenen Teichen.

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