Das Team des Salzburger Agrar Marketing

Von der Wiese bis zum Wirt begleitet das Team des Salzburger Agrar Marketing alle relevanten Interessensgruppen rund um regionale Lebensmittel. Als Bindeglied und als Kommunikator macht es so sichtbar, wo Salzburg drin ist und wie Salzburg schmeckt.

Es ist 07.58 Uhr, der Frühnebel hängt noch über den Stallungen des Winklhofes in Oberalm, die schwere Holztüre des 520 Jahre alten Schloss Winkl knarrt: Günther Kronberger, Geschäftsführer des Vereins „Salzburger Agrar Marketing“, beginnt seinen Arbeitstag. Die schmalen Steintreppen führen ihn in sein Büro im ersten Stock. Seit Anfang 2020 hat er hier die Leitung und wird von seinem Team rund um Theresa Steiner, Magreth Dressler und Gertraud Schober „fachfrauisch“ unterstützt. Seit fast drei Jahrzehnten ist das Salzburger Agrar Marketing, kurz SAM, Bindeglied zwischen Produzenten, Verarbeitern, Handel, Tourismus sowie Konsumenten.

Die Sinnstifterin

Regionale möglichmacherSo richtig überzeugt von regionalen Lebensmitteln ist Gertraud Schober schon aufgrund ihrer Familiengeschichte, stammt sie doch aus einer Flachgauer Bio-Hofkäserei. Beim SAM fungiert die Ernährungstrainerin und Jung- sowie Käsesommelière als Schnittstelle für Produzenten zum Handel und zur Gastronomie. Was sie besonders freut? „Kürzlich hat mich die Produzentin einer kleinen Manufaktur angerufen und gemeint: ‚Das war die beste Entscheidung seit Langem, mich bei euch wegen dem SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat zu melden! Soviel kann ich gar nicht produzieren wie jetzt nachgefragt wird.‘“ Schobers Ziel ist es, dass ihre Arbeit bei den Genuss-Handwerkern und bei den Gastronomen, die ihre Gerichte nun auch zertifizieren lassen können, spürbar ankommt: „Somit hat meine Arbeit einen Sinn.“

Die Unterstützerin

Regionale möglichmacherMagreth Dressler unterstützt seit Dezember 2020 das Team des Salzburger Agrar Marketing.

In ihren Aufgabenbereich fällt die Organisation und Abwicklung aller Agenden des Agrar Marketing.

Die Netzwerkerin und Geschichtenerzählerin

Regionale möglichmacherDie studierte Umwelt- und Bioressourcenmanagerin, Theresa Steiner, betreut unter anderem die Agenden rund um das „SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat“, wo sowohl der Zertifizierungsprozess, die Betreuung als auch das Datenmanagement im Hintergrund koordiniert wird.

Ebenso zuständig ist sie für das Magazin „Salzburg schmeckt“. Das Schöne an ihrem Job? „Produzenten, die unsere Arbeit verfolgen, sei es über Newsletter, unsere monatliche TV-Sendung, Angebote, Werbemaßnahmen, sie kommen auf uns zu und freuen sich mit uns, dass wir auf unterschiedlichsten Ebenen gemeinsam soviel bewegen können“, strahlt die Pinzgauerin, die intern auch als „Obernetzwerkerin“ gilt, weil sie die wichtige Aufgabe der Landesvernetzungsstelle des national agierenden „Netzwerk Kulinarik“ verantwortet.

Aktuell steigt die Zahl jener Konsumenten, die genau wissen wollen, woher ihre „Mittel zum Leben“ kommen und wie diese produziert werden. Auch hier kommt Theresa Steiner ins Spiel. Sie informiert die qualitätsbewusste Konsumenten über die Plattformen „Salzburg schmeckt“ sowie www.garantiert-regional.at oder durch gezielte Social-Media- und Medien-Kampagnen und verbessert gemeinsam mit der Chefredakteurin von www.salzburgschmeckt.at Ulli Hammerl mit authentischen Geschichten auch die Sichtweise auf die landwirtschaftlichen Produkte.

Der Stratege

Regionale möglichmacherWomit wir jetzt wieder beim Dirigenten des Teams – der übrigens auch ausgebildeter Kapellmeister ist – wären. Strategisch hält Günther Kronberger alle Fäden in der Hand und ist für Konzepte, Partner und den Außenauftritt zuständig. „Wir beraten die Betriebe über Vermarktungsformen, sind Schnittstelle zu Handel und Gastronomie, helfen bei Verträgen und schauen, ob die Produkte fit für den Verkauf sind“, so der Nebenerwerbslandwirt, der zudem auch Geschäftsführer des Landesverein der Salzburger

Direktvermarkter ist. Zusammengefasst zielt Kronberger darauf ab, als Bindeglied und Ideengeber identitätsstiftende Maßnahmen für die Landwirtschaft, die Wirtschaft, die Gastronomie, den Tourismus und auch für die Politik zu setzen. „Denn nur im Verbund mit allen Kräften bleibt die größtmögliche Wertschöpfung im Salzburger Land“, so Kronberger.

365 Tage „Salzburg schmeckt“

  • 180 SalzburgerLand Herkunftszertifizierte Produzenten und rund 30 im Zertifizierungsprozess
  • Mehr als 1.100 zertifizierte Produkte
  • 80 „Ausgezeichnet aufgetischt“-Gastronomen
  • Rekord von 40 zertifizierte Produkte eines Betriebes – (Stranzenhof und Pinzgauer Naturzauberwerke)
  • 34.920 Herkunfts-Zertifikats-Beratungsminuten bei Produzenten und Gastronomie
  • 43.200 Sendesekunden des TV-Magazins „Salzburg schmeckt“
  • 6.279 Newsletter-Abonnenten
  • 13.678 Abonnenten auf Social Media
  • 3,6 Mio. Facebook-Impressions im Jahr 2020
  • Über 30 Genusstagebücher
  • 367 Blog-Gschichtn
  • 200 Seiten Magazin „Salzburg schmeckt“
  • 1.010 regionale & traditionelle (Geheim-)Rezepte online
  • 120.000 Nutzer allein 2020 auf www.salzburg-schmeckt.at
  • 2.200 Website-Nutzer täglich(!) im März und April



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