Beste Fleischqualität aus der Region

Wer kennt sie nicht? Die wunderschönen Pinzgauer Rinder, die früher ganz selbstverständlich auf den Bauernhöfen des Pinzgaus gehalten wurden. Inzwischen sieht man sie nicht mehr ganz so oft wie noch vor wenigen Jahrzehnten, da sich die meisten Bauern entweder auf Milch- oder Fleischrassen spezialisiert haben, die höhere Erträge versprechen. Doch immer noch schätzen viele Bauern die besonderen Eigenschaften der robusten Zweinutzungsrasse. Das Pinzgauer Rind kann nämlich beides: Milch und Fleisch. Und das noch dazu in herausragender Qualität.

 

Kurze Geschichte des Pinzgauer Rinds

Das Pinzgauer Rind ist eine heimische Rinderrasse in Österreich und hat seinen Ursprung in der Region rund um die hohen Tauern und in den nördlichen und südlichen Kalkalpen. Die Ahnen des Pinzgauer Rindes kamen bereits um 800 v. Chr. mit den Kelten in das heutige Stammzuchtgebiet der Hohen Tauern Salzburgs. In der österreichisch-ungarischen Monarchie war das Pinzgauer Rind die verbreitetste Rinderrasse. Heute zählt das Pinzgauer Rind als erhaltungswürdiges Kulturgut in unserer Region.

 

 

Fleischqualität wissenschaftlich bestätigt

Besonders hervorzuheben ist die hervorragende Fleischqualität des Pinzgauer Rinds. In wissenschaftlichen Untersuchungen wurden über verschiedene Merkmale wie Fettgehalt im Muskel, Zartheit, Aroma und Grillverlust die Fleischeigenschaften untersucht, und die hohe Qualität des Fleisches wurde bestätigt.

 

Ein Metzger und Pinzgauer Ochsen-Fleisch

Um das hochwertige Fleisch der Pinzgauer Rinder bekannter und besser verfügbar zu machen, hat die ARGE Pinzgauer Rinderzuchtverbände ein Ochsen-Vermarktungsprojekt initiiert. In Zusammenarbeit mit der Fleischhauerei Rumpold im Oberpinzgau werden reinrassige Pinzgauer Ochsen vermarktet, die auf mehreren Betrieben aufgezogen werden. Die Ochsen werden dabei bis zu 40 Monate alt, damit haben sie genug Zeit langsam zu wachsen und verbringen jedenfalls einen Sommer lang im Freien. Aufgrund seiner Robustheit eignet sich das Pinzgauer Rind übrigens hervorragend für die Beweidung von Almflächen. Friedrich Rumpold von der Metzgerei Rumpold zeigt sich begeistert vom gemeinsamen Projekt: „Als ortsansässige Metzgerei fühlen wir uns in der Pflicht die heimische Urrasse Pinzgauer Rind und vor allem die regionalen landwirtschaftlichen Betriebe zu unterstützen und zu fördern!“ Das Projekt steht aktuell in den Startlöchern, laufende Verfügbarkeit des Pinzgauer Ochsenfleisches wird ab Frühling 2021 gegeben sein.

 

Ein Bauer und seine Pinzgauer Rinder

Ein Bauer, der die Vorteile der Rasse besonders zu schätzen weiß und sich ganz auf die Züchtung und Vermarktung von Pinzgauer Rindern bzw. Rindfleisch spezialisiert hat, ist Oswald Dick aus Maishofen. Er hält auf dem Lackenhof ca. 30 reinrassige Mutterkühe mit ihren Kälbern und Nachzucht. Warum er für die Fleischproduktion Pinzgauer Rinder gewählt hat und keine Fleischrassen wie Limousin oder Blauer Belgier? „Für mich ist die Fleischqualität des Pinzgauer Rinds überragend, die Fetteinlagerung ist intermuskulär und die Marmorierung genau richtig. Das Fleisch hat eine gewisse Zartheit, einen hervorragenden Geschmack und ist schön saftig. Außerdem wird es in der Pfanne nicht kleiner. Für unsere Haltung mit der Alpung eignet sich das Pinzgauer Rind aufgrund seiner Robustheit zudem besonders gut“, erläutert Oswald Dick die Vorzüge der heimischen Rasse. Auf dem Lackenhof wird das Fleisch in 5- und 10-kg-Paketen direkt an Endkunden und Gastronomie verkauft.

 

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